Treffen @ KISS am Dienstag, den 03.03.2026 (18 Uhr): Verantwortung, Rechtfertigung, usw.

Als wir vor einigen Jahrzehnten die „Diabetes Pyramide“ entwurfen haben, stand vor allem die Auseinandersetzung zwischen Menschen mit Typ-1 Diabetes mellitus und der weiteren Gesellschaft im Mittelpunkt. Damals ging es uns nicht nur um unserer eigenen Akzeptanz unserer eigenen Situation, sondern auch um unserer eigenen Akzeptanz der ahnungslosen Gesellschaft.

Inzwischen haben wir Jahrzehnte lang Geschichten gesammelt, die uns immer wieder staunen lassen, wie ahnungslos die Gesellschaft nicht nur sein kann sondern tatsächlich ist. Von Falsch-Darstellungen in Massenmedien bis hin zu einer Vorstellung, die Technologie sei inzwischen so weit vorangeschritten, dass Menschen mit Typ-1 Diabetes mellitus nun etwa so „programmiert“ werden könnten und quasi als Roboter durchs Leben schreiten könnten — etwa wie präzises Uhrwerk.

Vor einigen Tagen habe ich ein recht interessanten Artikel gelesen, in der es auch darum ging, wie (in der Vergangenheit traumatisierte) Menschen nicht sich verantwortlich fühlen bzw. rechtfertigen müssen, wie andere Menschen darauf reagiern (siehe „Unsolicited Advice“ [ https://supportgroups.health.blog/2026/02/21/unsolicited-advice ]).

Quelle: https://supportgroups.health.blog/2026/02/21/unsolicited-advice

Wenn uns das Unwissen anderer Menschen nicht kümmert, dann dürfen wir nicht trotzdem über solches Unwissen (oder einfach Ignoranz) erstaunt sein?