Treffen @ KISS am Dienstag, den 14.05.2024 (18 Uhr): Die Honeymooners

Die Typologie von Diabetes ist recht kompliziert.

Zum Beispiel: Der Diabetes Typ „LADA“ („Latent Autoimmune Diabetes in Adults“ oder auch „Late-Onset Autoimmune Diabetes in Adults“) wird häufig als Diabetes Typ-1 klassifiziert — was ja auch vollkommen korrekt ist, da es sich um die „autoimmune“ Version von Diabetes handelt.

Was daran aber kompliziert ist, ist dass Menschen mit LADA oft sehr lange nur wenig Insulin benötigen — wodurch Euglykämie viel leichter zu erreichen ist, als wenn gar kein körpereigenes Insulin mehr vorhanden ist.

Was es noch komplizierter macht ist ausserdem die Unmenge von Geschwetz von wegen „Insulin-pflichtig“ vs. „nicht Insulin-pflichtig“. Das mag für geschulte Diabetiker wie Redewendungen von anno dazumal klingen, aber solches dumme Geschwetz wird leider immernoch häufig bzw. überhaupt verwendet.

Vorschlag: vielleicht sollten wir einfach LADA schon als Typ-1 Diabetes anerkennen … aber auch anerkennen, dass die nahezu ewige Honeymoon-Phase ziemlich abnormal im Vergleich zum üblichen Verständnis vom Typ-1 Diabetes erscheint. Wenn wir einsehen, dass Flitterwochen nicht normalerweise sich zu Flitter-Jahre oder gar Flitter-Jahrzehnte ausweiten, dann ermöglicht das vielleicht mehr Verständnis für was Diabetes Typ-1 normalerweise bedeutet.

Treffen @ KISS am Dienstag, den 02.04.2024 (18 Uhr): Insulin und andere Hormone

Insulin ist ein Hormon, und die Hormone regulieren in der Regel recht vieles — also nicht nur einzelne Sachen (wie etwa „nur“ den Blutzucker).

Nicht nur Menschen mit Typ-1 Diabetes verstehen etwa die Aggressivität, die durch Stress-Hormone häufig entsteht.

Unser Gemüt ist nicht allein eine Frage der Nerven — auch die Hormone sind im Wechselspiel der Gemüter beteiligt.

Darüber hinaus gibt es viele weitere Themen, die auch erwähnt werden können. Und deshalb treffen wir uns ja regelmässig und immer wieder!

Treffen @ KISS am Dienstag, den 05.03.2024 (18 Uhr): Fit für den Frühling?

Fitness ist eigentlich ein ziemlich allgemeiner Begriff — er bezieht sich nicht ausschliesslich auf körperliche Aktivität, einen bestimmten BMI oder so etwas.

Wir können uns in vielerlei Hinsichten fit machen. So z.B auch in Sachen Technologie, Anpassung an verschiedene Vorgaben (aus der Gesellschaft) … oder auch nicht.

Wozu wir uns anpassen ist eine Sache, die jeder / jede für sich selber entscheiden kann (und gewisserweise sogar entscheiden muss). Das könnten auch so ganz natürliche Tatsachen sein wie die erhöhte Aussentemperatur, die auch bekanntlicherweise auf die Insulinwirksamkeit auswirkt.

Wozu wollen bzw. müssen wir uns fit machen? Darüber gibt es vielleicht mehreres auszutauschen!

Treffen @ KISS am Dienstag, den 05.09.2023 (18 Uhr): Wie viele Variabeln spielen bei der Diabetes-Therapie eine Rolle?

Banting nannte drei Säulen: Insulin, Ernährung und Bewegung. Es gibt ohne zweifel viele mehr.

Trotzdem konzentrieren die meisten Software-Hersteller ausschliesslich darauf, Diabetes in Abhängigkeit der Zeit-Axe zu betrachten.

Warum ignorieren ziemlich alle Software-Hersteller über ein Jahrhundert von Daten und Forschung?