Treffen @ KISS am Dienstag, den 02.06.2026 (18 Uhr): Kümmern oder nicht Kümmern … sowohl im Urlaub als auch im Alltag

In jedem Moment (ob im Urlaub oder im Alltag oder wann auch immer) lenken wir unsere Aufmerksamkeit.

Wir können unsere Aufmerksamkeit etwas (z.B einen Kummer) zuwenden oder davon ablenken.

Solche Entscheidungen machen wir andauernd.

Dafür ist auch niemand als wir selber verantwortlich!

Treffen @ KISS am Dienstag, den 05.05.2026 (18 Uhr): Die Zukunft der Warnstufen

Entschuldigung, dass die Vorankündigung dieses mal erst ziemlich spät stattfindet.

Ich möchte das als Anlass nehmen, nur ein paar Worte über sogenannte Warnstufen mitzuteilen.

Im sogenannten „Time in Ranges“ Modell, gibt es verschiedene Warnstufen … die mit verschiedene Grade an Risiko verbunden sind. Diese sind auch verschieden farblich gekennzeichnet. Wenn die Kennzeichnung aber etwas raffinierter wäre, dann würde sich die Markierung aber keine Stufen beinhalten, sondern der Grad des Risikos könnte stufenlos gekennzeichnet werden. Allerdings würde das auch bedeuten, dass es vollkommen klar wäre, wie gross das Risiko denn tatsächlich ist.

Quelle: Dispersion (optics) – Wikipedia [ https://en.wikipedia.org/wiki/Dispersion_(optics) ]

Zur Zeit gibt es recht grosse Bereiche, in der nicht klar ist, wie hoch die Gefährdung ist.

Man könnte das auch so interpretieren, dass es recht viel Freiraum gibt, also dass wir unser Leben relativ sorgenfrei und unbekümmert ausleben können.

Was zeihen wir vor? Möchten wir immer Wissen, ob unser Leben in Gefahr ist, oder würden wir die Ungewissheit lieber als Teil unseres Lebens akzeptieren?

Treffen @ KISS am Dienstag, den 07.04.2026 (18 Uhr): Zucker Zocker

Manche Menschen mit Typ-1 Diabetes werden richtig süchtig danach, den Zucker vollkommen (also etwa — bzw. bestens — zu 100%) zu kontollieren.

Aber sogar die „Fachleute“ geben zu, dass solch eine Kontrolle kaum möglich ist. Im Beitrag „Glyk-Spiel“ [ glyk.de/treffen-kiss-am-dienstag-den-07-01-2025-18-uhr-glyk-spiel ] haben wir schon darauf hingewiesen.

Glyk-Spiel

Doch wie wir auch immer wieder bei unseren Treffen betonen: Jeder sollte seine eigene Ziele machen.

Hoffentlich werden die Technologien, die uns zur Verfügung stehen, immer besser, sodass wir immer mehr präzise im Protokollieren (und dadurch auch im „Zielen umsetzen“) werden können. Denn nur wenn wir ganz spezifische Fälle „unter die Lupe“ untersuchen können, können wir die entsprechende Handlungen, die sich für die entprechende Fälle eignen, quasi „wissenschaftlich“ anwenden.

Wenn wir weiterhin in enger Bezeihung zu den Herstellern von Technologien stehen, bin ich zuversichtlich, dass wir auch weiterhin gute Fortschritte machen können.

Treffen @ KISS am Dienstag, den 03.03.2026 (18 Uhr): Verantwortung, Rechtfertigung, usw.

Als wir vor einigen Jahrzehnten die „Diabetes Pyramide“ entwurfen haben, stand vor allem die Auseinandersetzung zwischen Menschen mit Typ-1 Diabetes mellitus und der weiteren Gesellschaft im Mittelpunkt. Damals ging es uns nicht nur um unserer eigenen Akzeptanz unserer eigenen Situation, sondern auch um unserer eigenen Akzeptanz der ahnungslosen Gesellschaft.

Inzwischen haben wir Jahrzehnte lang Geschichten gesammelt, die uns immer wieder staunen lassen, wie ahnungslos die Gesellschaft nicht nur sein kann sondern tatsächlich ist. Von Falsch-Darstellungen in Massenmedien bis hin zu einer Vorstellung, die Technologie sei inzwischen so weit vorangeschritten, dass Menschen mit Typ-1 Diabetes mellitus nun etwa so „programmiert“ werden könnten und quasi als Roboter durchs Leben schreiten könnten — etwa wie präzises Uhrwerk.

Vor einigen Tagen habe ich ein recht interessanten Artikel gelesen, in der es auch darum ging, wie (in der Vergangenheit traumatisierte) Menschen nicht sich verantwortlich fühlen bzw. rechtfertigen müssen, wie andere Menschen darauf reagiern (siehe „Unsolicited Advice“ [ https://supportgroups.health.blog/2026/02/21/unsolicited-advice ]).

Quelle: https://supportgroups.health.blog/2026/02/21/unsolicited-advice

Wenn uns das Unwissen anderer Menschen nicht kümmert, dann dürfen wir nicht trotzdem über solches Unwissen (oder einfach Ignoranz) erstaunt sein?

Treffen @ KISS am Dienstag, den 03.02.2026 (18 Uhr): Von Flitterwochen Ziele bis zur Zielgerade

Die Glyklichen sind eine ziemlich diverse Gruppe erwachsener Menschen mit Typ-1 Diabetes. Die Spanne reicht von der ersten Diagnose bis hin zu den letzten Schritten. Und jede einzelne Person in dieser diverser Gruppe verfolgt in der Regel mehrere verschiedene Ziele.

Ziele werden in der Regel nicht abgehakt. Sie werden vielmehr öfters revidiert, angepasst, usw.

Wie jemand richtig und korrekt Ziele setzt, anstrebt, erreicht, usw. ist eine Wissenschaft für sich. Oder sogar mehrere Wissenschaften, mit vielen Meinungen, Philosophien, … und Möglichkeiten.

Da gibt es viel Gesprächsstoff, viele Erfahrungen zum Austauschen. Keiner von uns kennt so viele Situationen, wie wir alle zusammen kennen.

Wer vor eine neue Herausforderung steht, eine unbekannte Situation betrachtet, eine Abenteuer-Reise unternehmen möchte kann sich ausserordentlich glücklich fühlen, als Person mit Typ-1 Diabetes mit der Hilfe so vieler Glyklichen Menschen den Weg durchschreiten zu können, noch nicht selber erlebte Lebensabschnitte zu erkunden, und solche vielseitige Unterstützung zu erfahren.