Treffen @ KISS am Dienstag, den 06.10.2026 (18 Uhr): Hin und wieder normal, hin und wieder abnormal

Wenn wir normale Tage haben, dann ist das nicht nur ein Grund zu feiern (falls wir dabei auch einigermassen normale Blutzucker-Werte haben), sondern auch weil wir damit rechnen könnten (und sollten), dass auch abnormale Tage (und auch abnormale Werte) passieren können.

Normal ist ja ein sehr dehnbarer Begriff. Wenn jemand für so-und-so viele Sekunden die Luft anhalten kann, dann könnte man das vielleicht als normal für den Zeitraum nennen … aber auf langer Frist wäre das ja nicht normal. Es wäre auch bestimmt falsch zu behaupten, dass normal ein stetiger Zustand sein könnte. Normal und abnormal gehören genauso zueinander wie Tag und Nacht.

Und so könnten bzw. sollten wir wohl auch über abnormale Zeiten zufrieden sein, insofern als sie unsere Zufriedenheit mit normale Zeiten steigern können bzw. sollten.

Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Normal_distribution

Treffen @ KISS am Dienstag, den 07.01.2025 (18 Uhr): Glyk-Spiel

Es gibt viele Wege nach Rom.

Es gibt auch viele Wege zum Glück.

Womit geben wir uns zufrieden?

Das ist (unter anderem) ein Thema am kommenden Treffen unserer Selbsthilfegruppe.

Quelle: „Continuous glucose monitoring and metrics for clinical
trials: an international consensus statement“ http://www.thelancet.com/diabetes-endocrinology [ Published online December 6, 2022 https://doi.org/10.1016/S2213-8587(22)00319-9 ]

Treffen @ KISS am Dienstag, den 12.11.2024 (18 Uhr): TOOR — O_O

Jede Person mit Diabetes (ob Typ 1 oder was auch immer) versucht 100% der Zeit im Zielbereich zu bleiben … aber das ist beinahe unmöglich. 😐

Vielleicht wäre 70% ein besseres Ziel — oder viellecht reicht auch 60% oder vielleicht streben wir eher 80% an. Sagen wir mal, wir wären zufrieden mit 70% — was ist mit den übrigen 30%? Ist das vollkommen egal? Nein!

Jede Person mit Diabetes muss das selber entscheiden — was möchten wir erzielen? Manche wollen Unterzuckerungen meiden, andere möchten so wenig hohe Werte wie möglich … and in der Regel gibt es sinnvolle Gründe in manchen Situationen das eine oder das andere zu bevorzugen.

Wir sollten aber nicht notwendigerweise enttäuscht sein, wenn eine Zahl ausserhalb vom Zielbereich ist. Wir sollten vielmehr überlegen, mit welchen Zahlen wir mit uns selber zufrieden sein können.