Treffen @ KISS am Dienstag, den 17.10.2023 (18 Uhr): Resumee & Bilanz vom Diabetikertag (im Saarland)

Wer dachte, der Diabetikertag in Heusweiler hatte nur Themen für Typ-2 Diabetiker, wurde eventuell (also: wer trotzdem als Mensch mit Typ-1 Diabetes dort war) überrascht, war vielleicht erstaunt, und ist vielleicht sogar mehr oder weniger glücklich wieder nach Hause gefahren (spaziert, oder was auch immer).

Es waren tatsächlich erstaunlich aktuelle Themen für alle dabei.

Darüber können wir uns gerne austauschen — bzw. auch alles was glücklich macht, Glykliche machen, planen, träumen, umsetzen, … (und so weiter)!

Treffen @ KISS am Dienstag, den 05.09.2023 (18 Uhr): Wie viele Variabeln spielen bei der Diabetes-Therapie eine Rolle?

Banting nannte drei Säulen: Insulin, Ernährung und Bewegung. Es gibt ohne zweifel viele mehr.

Trotzdem konzentrieren die meisten Software-Hersteller ausschliesslich darauf, Diabetes in Abhängigkeit der Zeit-Axe zu betrachten.

Warum ignorieren ziemlich alle Software-Hersteller über ein Jahrhundert von Daten und Forschung?

Treffen @ KISS am Dienstag, den 08.08.2023 (18 Uhr): Abhängigkeit & Unabhängigkeit — Wovon sind wir abhängig, wovon unabhängig?

Menschen mit Typ-1 Diabetes sind bekanntlich von Insulin abhängig (bzw. „Insulin-pflichtig“). Wir sind allerdings auch bedacht darauf, unsere „Freiheiten“ ausleben zu können.

Vor Jahrzehten gab es schon mehrere technische Entwicklungen, welche Menschen mit Typ-1 Diabetes in vielen Hinsichten befreiten — darunter die Blutzucker-Messung, auch Basis-Bolus Insulin spritzen, später Insulinpumpen-Therapie.

Neuerdings gibt es nun auch CGM („Continuous Glucose Monitoring“) -Syteme, die allerdings nicht Blutzucker messen, sondern die Glukose-Konzentration im Körpergewebe. Zuerst gab es nur wenige Anbieter solcher Technologie (siehe z.B. „Review of Abbott Freestyle Libre CGM (Continuous Glucose Monitoring) System: Major Software Problems“ [ diabetes.tech.blog/2021/05/21/review-of-abbott-freestyle-libre-cgm-continuous-glucose-monitoring-system-major-software-problems ] ), aber inzwischen gibt es bereits mehrere — allmählich bildet sich ein Konkurenz-Kampf unter den Anbietern dieser Technologien heraus.

Zur Zeit bauen die meisten CGM-Technologien immernoch auf sogenannte „Apps“, die über die Plattformen der derzeit größten Anbieter von solchen Smartphones, die solche „App-Stores“ anbieten (vor allem Apple bzw. iPhone und Alphabet / Google bzw. Android). Zur Zeit ist aber auch immernoch nicht klar, welche Daten von welchen Firmen gesammelt werden, wo diese Daten bleiben, was mit diesen Daten gemacht wird, von Wem, wieso, weshalb, warum, usw.

In naher Zukunft kommen wahrscheinlich noch weitere Technologien hinzu, und die Daten-Lage wird wahrscheinlich noch komplizierter werden. Es bahnen sich zunehmend neue Abhängikeiten an, von denen sich Menschen mit Typ-1 Diabetes mehr und mehr unabhängig machen bzw. befreien müssten.

Inwiefern können wir Menschen mit Typ-1 Diabetes darin unterstützen, sich von solchen medizinisch-technologischen Abhängigkeiten zu befreien?

Treffen @ KISS am Dienstag, den 13.06.2023 (18 Uhr): Netzwerkpflege macht stark!

Ein Zitat aus „Resilienz für Dummies“ (von Eva Kalbheim):

Geteiltes Leid ist halbes Leid: Wer seine Sorgen und Nöte mit anderen teilt, entlastet sich ein wenig und sichert sich gleichzeitig dir Unterstützung seiner Mitmenschen. Resiliente Menschen schaffen es, anderen Menschen mitzuteilen, welche Hilfe sie brauchen — sie bitten konkret um Rat und Tat. Netzwerkpflege ist ein ständiges Geben und Nehmen. Die Rollen des Helfenden und des Hilfesuchenden wechseln sich ab. Wer Kraft in sein Netzwerk investiert und sich um andere kümmert, wird in Krisenzeiten nicht alleinstehen.

Resilienz für Dummies“ (Eva Kalbheim, 2016, S. 32) [siehe auch eva-kalbheim.de/publikationen ]